Die Stadt Dresden schreibt in den kommenden Monaten ein kleines Kapitel der großen jüdischen Geschichte mit. Denn vor den Augen der Öffentlichkeit entsteht hier eine Thora-Rolle - die «ewige Schrift» des Judentums. «Es wird uns eine Freude sein, Menschen das heutige lebendige Leben der Juden in Dresden und Sachsen zu zeigen. Vorurteile, abbauen zu helfen, Anerkennung zu geben und zu erhalten und unsere Rolle in der Stadtgesellschaft noch engagierter einzunehmen», sagte Kai Lautenschläger von der Jüdischen Kultusgemeinde Dresden.
Nach den Worten von Lautenschläger ist das Judentum «so viel mehr und so viel anderes als nur eine Religion». All das werde durch die vielen begleitenden Ausstellungen, Vorträge, Diskussionen und Veranstaltungen innerhalb des Thora-Projektes zur Geltung kommen und auf diese Weise das bunte, vielfältige Bild des Judentums in der Tradition und auch in der Gegenwart belegen.