Die Ministerpräsidenten der ostdeutschen Länder wollen verstärkt die Investitionen in Sicherheit und Verteidigung in den Blick nehmen. Bei einer Sonderkonferenz am Flughafen BER in Schönefeld beraten sie heute über die Stärkung der Luft- und Raumfahrtindustrie, den Ausbau der Drohnentechnologie etwa auf früheren NVA-Militärflugplätzen, bessere Zugverbindungen nach Osten und mehr Langstreckenflüge am Flughafen BER. Danach wollen sie die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung Berlin (ILA Berlin) am Hauptstadtflughafen besuchen.
Gespräche mit dem Verkehrsminister
Die Themen wollen sie bei ihrer Tagung auch mit dem Bund besprechen. In Schönefeld werden Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) und die Ostbeauftragte Elisabeth Kaiser erwartet. Bei einer Pressekonferenz am Mittag wollen die Ost-Regierungschefs die Ergebnisse der Beratungen vorstellen, bevor sie den Rundgang über das ILA-Gelände machen.
Bei der Luft- und Raumfahrtausstellung werden neue Produkte und Innovationen aus den Bereichen Luftfahrt, Raumfahrt und Verteidigung gezeigt. Die Messe ist bis Freitag nur für Fachpublikum geöffnet, am Samstag und Sonntag können alle Interessierten kommen.
Brandenburg, Sachsen und das europäische Forschungsprogramm Clean Aviation haben zum Start der Luftfahrtmesse ILA eine Kooperation geschlossen. Ihr Ziel ist, die Entwicklung emissionsarmer - also umweltfreundlicher - Flugzeugtechnologien voranzutreiben, wie das Wirtschaftsministerium Brandenburg mitteilte.
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