Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen haben Grund zu gemeinsamer Freude und auch gemeinsame Pläne. Wie die Staatskanzlei in Schwerin mitteilte, nehmen Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) und ihr sächsischer Amtskollege Michael Kretschmer (CDU) am Donnerstag im Schloss an einem Treffen mit Aktiven rund um die Schweriner Welterbe-Bewerbung teil. Danach sollen in Rostock Vereinbarungen zur engeren Zusammenarbeit im Tourismus und zum Aufbau eines Forschungsinstituts unterzeichnet werden.
Forschungsverbund geplant
Doch reichen die Zusammenarbeit und Freundschaft beider Länder über den Tourismus hinaus. «Uns verbindet der starke Fokus auf Wissenschaft und Forschung», erklärte Kretschmer und verwies auf die Kooperation zwischen der Universität Rostock und dem Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf.
Experten beider Einrichtungen wollen ein gemeinsames Institut gründen, das sich der Grundlagenforschung auf dem Gebiet der Kernfusion und Plasmaherstellung mittels Laser widmet. Dazu wollen beide Länderchefs eine Absichtserklärung unterzeichnen. Das Helmholtz-Zentrum in Rossendorf, der Ort war einst Zentrum der DDR-Kernfoschung, betreibt nach eigenen Angaben heute mit rund 1500 Mitarbeitern anwendungsorientierte Grundlagenforschung zu den Schwerpunkten Energie, Gesundheit und Materie.
Copyright 2024, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten