Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer hat die Entscheidung der EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, die in Ungarn geplanten Sitzungen unter der Leitung der ungarischen Ratspräsidentschaft boykottieren zu lassen, kritisiert. «Man kann über die Erfolgsaussichten der Gespräche von Viktor Orban geteilter Meinung sein», schrieb der CDU-Politiker auf der Plattform X. Trotzdem gelte: «Jede Bemühung um einen Frieden in Europa ist es wert, ernst genommen zu werden.» Der Boykott der EU-Kommission habe «etwas Schulmeisterliches». «So geht man in einer Union gleichberechtigter Staaten nicht miteinander um.»
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