Rund eine Woche vor dem Start der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern ist der Vertrag von Intendantin Ursula Haselböck vorzeitig bis 2030 verlängert worden. Das teilten die Festspiele am Dienstag mit. Die Österreicherin stehe «mit ihrer Programmatik auch für die Begegnung unterschiedlicher Hörerfahrungen», hieß es in einer Mitteilung. Der ursprüngliche Vertrag wäre am 31. August 2025 ausgelaufen.
«Ganz sicher kann gerade in ruckeligen Zeiten wie diesen die vielbeschworene Kraft der Musik etwas zum gesellschaftlichen Zusammenhalt und dem kulturellen Selbstverständnis beitragen und gleichzeitig Mecklenburg-Vorpommern überregional strahlen lassen», sagte Haselböck.
Haselböck hatte die Intendanz der Festspiele zum 1. September 2020 von ihrem Vorgänger Markus Fein übernommen. Matthias von Hülsen, Gründungsintendant der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, dankte der Österreicherin besonders für Ihre Führung in der Coronapandemie: «Sie hat es geschafft, die Stimmung aufrecht zuhalten», sagte von Hülsen am Dienstag. «Die Gremien sind sehr überzeugt von ihrer Arbeit.»