Die frühere Bundesbauministerin Klara Geywitz will nach mehr als fünf Jahren den Posten als stellvertretende SPD-Bundesvorsitzende aufgeben. Ihr Landesverband - die SPD Brandenburg - teilte mit, Geywitz habe intern bereits frühzeitig angekündigt, nicht erneut zu kandidieren. Die heute 49-Jährige aus Potsdam war seit 2019 stellvertretende SPD-Parteivorsitzende.
Geywitz hatte sich gemeinsam mit dem damaligen Bundesfinanzminister und späteren Kanzler Olaf Scholz 2019 als Team um den Parteivorsitz beworben, beide unterlagen aber knapp Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans.
Die Brandenburger SPD bedankte sich bei Geywitz. «Mein großer Dank gilt Klara Geywitz für ihren starken Einsatz für die Interessen unserer Brandenburger sowie der gesamten ostdeutschen SPD im Parteivorstand der Bundes-SPD in den vergangenen Jahren», teilte der kommissarische Brandenburger SPD-Generalsekretär, Kurt Fischer, mit. Geywitz war von 2004 bis 2019 Mitglied des Brandenburger Landtags und von 2013 bis 2017 Generalsekretärin des SPD-Landesverbands.