Der AfD-Landesvorsitzende Jörg Urban hat die sächsische CDU indirekt zur Zusammenarbeit aufgefordert und vor dem Versuch gewarnt, «gegen den Wählerwillen Politik zu machen». Die bisherige Koalition aus CDU, SPD und Grünen habe keine Mehrheit mehr, sagte er bei der Landtagswahl-Nachlese seiner Partei in Berlin. Über 60 Prozent der Wähler hätten sich für AfD oder CDU entschieden. «Wir schauen jetzt, wie sich das sortiert.»
Die AfD sei bei den Themen Asyl, Innere Sicherheit, Kriminalität, aber auch in allen anderen Bereichen wie Wirtschaft, Arbeitsplätze und Standortpolitik mittlerweile anerkannt als Interessenvertreter der Wähler. «Wir gehen damit jetzt in Gespräche.» Man sei gesprächsbereit mit jedem im Landtag, «der bereit ist, etwas Gutes für das Land zu tun».