Bereits Ende März fand im Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Prag ein Jüdischer Kulturabend im Rahmen des Themenjahres TACHELES statt. Mit der Veranstaltungsreihe greift Sachsen das Jahr der jüdischen Kultur auf und verbindet es bewusst mit einem grenzüberschreitenden Dialog – insbesondere in einer Stadt wie Prag, die auf eine reiche jüdische Geschichte zurückblickt. Das teilte das Verbindungsbüro mit.
Eröffnet wurde der Abend von der Leiterin des Verbindungsbüros, Josefina Ofner, die die Bedeutung des internationalen Austauschs betonte. Ziel sei es, kulturelle Themen nicht nur regional zu betrachten, sondern auch im europäischen Kontext sichtbar zu machen.
Im Mittelpunkt des Programms stand die poetisch-musikalische Lesung „Jerusalem“ des Leipziger Autors und Regisseurs Küf Kaufmann. In seinen Texten nahm er das Publikum mit auf eine atmosphärische Reise in die Stadt Jerusalem und schilderte Eindrücke zwischen Alltag, Spiritualität und kultureller Vielfalt. Begleitet wurde die Lesung vom Ensemble „Klangprojekt“, das die Texte musikalisch untermalte und dem Abend eine besondere, teils meditative Stimmung verlieh.