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Deutsch-Tschechische Beziehungen im F.A.Z. Tower

Deutsch-Tschechische Beziehungen im F.A.Z. Tower
Im F.A.Z. Tower in Frankfurt diskutierten fast 200 Gäste über die deutsch-tschechischen Beziehungen. Anlass war unter anderem die Premiere des Zweiteilers „Babylon Prag“. Foto: Maximilian von Lachner | ZDF
Fast 200 Menschen kamen im F.A.Z. Tower in Frankfurt zu einem Abend über die deutsch-tschechischen Beziehungen zusammen. Im Mittelpunkt stand auch die Premiere des Zweiteilers „Babylon Prag“.

Fast 200 Gäste haben sich im F.A.Z. Tower in Frankfurt mit den deutsch-tschechischen Beziehungen beschäftigt. Das teilte der Deutsch-Tschechische Zukunftsfonds mit. Die Veranstaltung fand am Vorabend der Frankfurter Buchmesse auf Einladung von ARTE und der Frankfurter Allgemeinen Zeitung statt.

Für den Zukunftsfonds nahmen die beiden Geschäftsführer Susanne Sehlbach und Tomáš Jelínek an der Veranstaltung teil. Jelínek diskutierte auf dem Podium mit Matthias Schmidt, dem Autor von „Babylon Prag“, und Berthold Kohler, Herausgeber der F.A.Z. Moderiert wurde das Gespräch von Tilman Spreckelsen aus dem Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

Im Mittelpunkt standen die Verbindungen zwischen Deutschland und Tschechien. Jelínek betonte dabei die Bedeutung gemeinsamer Erfahrungen und Projekte. Ziel sei es, dass Menschen gemeinsam positive Erlebnisse machten, Gemeinsamkeiten verstünden und erlebten und dadurch auch ihren eigenen Selbstwert stärkten.

Premiere von „Babylon Prag“

Neben der Podiumsdiskussion war die Premiere des Zweiteilers „Babylon Prag“ ein weiterer Schwerpunkt des Abends. ARTE präsentierte die Produktion in Kooperation mit der F.A.Z. und mit Unterstützung des Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds.

Der Film entstand in Koproduktion mit Česká televize und dem ORF. Er blickt auf Prag in den Jahren 1918 bis 1939 und erzählt aus einer gemeinsamen europäischen Perspektive vom Zusammenleben von Tschechen, Deutschen und Juden. Dabei thematisiert die Produktion sowohl die kulturelle Blüte der Stadt als auch die zunehmenden Konflikte und Bedrohungen dieser Zeit.