Deutschland hat sich vom Musterknaben zum Sorgenkind Europas entwickelt. Warum? Das Wirtschaftswunder in Westdeutschland war ein Gemeinschaftswerk von Arbeitgebern und Arbeitnehmern, führte zu hoher Lohnquote. Doch die globale Dumping-Wirtschaft hat auch in Deutschland zum Lohn-Dumping durch Outsourcing und zu einem zunehmenden Prekariat geführt. Die deutsche Automobilindustrie hat ihren jahrzehntelangen Wettbewerbsvorsprung in China verloren und die Entwicklung von E‑Autos verschlafen. Zudem behindern Bürokratie, mangelnde Digitalisierung und Vernetzung der Verwaltungen die Wirtschaft in Deutschland. Deutschland muß seine soziale Marktwirtschaft digital, nachhaltig, ökologisch und sozial gerecht gestalten. | mehr
Mehrere Bundesländer fordern angesichts einer Schwemme von Solarmodulen aus China eine bessere Unterstützung für heimische Hersteller. Sachsens Zehn-Punkte-Plan fordert unter anderem eine bessere Förderung von Produktion und Forschung und ein Verbot von Waren aus Zwangsarbeit. | mehr
Unternehmerinnen und Unternehmer in Sachsen stehen oft allein da, wenn es um die wirklich schwierigen Fragen geht. Entscheidungen, die niemand im Team mittragen kann. Zweifel, die man ungern im eigenen Netzwerk ausspricht. Und Momente, in denen man merkt: Austausch auf Augenhöhe ist selten – und doch entscheidend für gute Führung. | mehr
Die Energieminister von Sachsen und Sachsen-Anhalt fordern schnelle Schutzmaßnahmen der EU gegen die erhöhte Zahl von günstigen chinesischen Solarmodulen auf dem europäischen Markt. | mehr
Die neoliberale Dumping-Globalisierung scheitert weltweit. Kapital und Arbeit sind Komponenten des Wirtschaftslebens mit gegenläufigen Tendenzen. Kumuliert das Kapital ungezügelt, führt dies zum Kollaps des Systems. Soziale Marktwirtschaft heißt Kaufkraft für alle, Wohlstand für alle, damit mehr Dienstleistungen und Produkte nachgefragt werden. Es gilt, diesen Kreislauf der sozialen Marktwirtschaft global zu denken, in globale Politik umzusetzen. | mehr