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Meißen: Glas für die neue Sporthalle

Ziergiebel mit Uhr am Meißner Rathaus, darunter Fenster mit roten Blumenkästen
Im Großen Ratssitzungssaal des Meißner Rathauses tagen nächste Woche zwei Ausschüsse des Stadtrates. Foto: Kora27/Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Zwei Ausschüsse des Meißner Stadtrates tagen nächste Woche öffentlich im Rathaus. Dabei geht es um die neue Halle am Franziskaneum, den Hochwasserschutz an der Elbe und um um städtischen Grundstücke.

Meißen. Der Stadtentwicklungsausschuss des Meißner Stadtrates kommt am Dienstag, 20. Oktober, um 17 Uhr im Großen Ratssitzungssaal des Rathauses am Markt 1 zusammen. Einen Tag später, am Mittwoch, 21. Oktober, tagt dort ebenfalls ab 17 Uhr der Verwaltungsausschuss. Beide Sitzungen sind öffentlich, zu Beginn gibt es jeweils eine Einwohnerfragestunde. Das geht aus dem elektronischen Meißner Amtsblatt vom 9. Oktober hervor.

Nächster Auftrag für die Dreifeldhalle

Im Stadtentwicklungsausschuss steht die Vergabe von Los 04 für die neue Dreifeldsporthalle am Gymnasium Franziskaneum auf der Tagesordnung, die Metall-Glas-Elemente. Erst am 6. Oktober war an der Ludwig-Richter-Straße der erste Spatenstich gefeiert worden. Die Stadt beziffert die Gesamtkosten auf rund 10,43 Millionen Euro. 5,8 Millionen Euro kommen aus dem Programm des Freistaates zur Verbesserung der schulischen Infrastruktur, weitere 2,79 Millionen Euro aus dem Sondervermögen „Infrastruktur und Klimaneutralität“ des Bundes. Den Rohbau hatte der Stadtrat im August für knapp 3,0 Millionen Euro an die Karl Köhler GmbH vergeben, die fest eingebauten Sportgeräte für rund 180.000 Euro an die Firma Benz. Die Halle könnte im Frühjahr 2028 fertig sein.

Hochwasserschutz an der Elbe

Außerdem soll der Ausschuss eine Stellungnahme der Stadt zum Hintergrunddokument für den Elbehauptstrom beschließen. Dahinter steckt das Hochwasserschutzkonzept für die Elbe aus dem Jahr 2004, das die Landestalsperrenverwaltung derzeit überarbeitet. Es soll künftig als Hintergrunddokument zum Hochwasserrisikomanagementplan der Elbe dienen. Der Entwurf enthält unter anderem einen Maßnahmenplan und Karten für ein hundertjährliches Hochwasser, auch für Meißen.

Es bleibt wenig Zeit bis zum Termin. Stellungnahmen nimmt die Landestalsperrenverwaltung nur noch bis zum 22. Oktober entgegen, also zwei Tage nach der Sitzung. Auch Bürger können sich bis dahin äußern, über das Beteiligungsportal des Freistaates oder per E-Mail an Beteiligung@ltv.sachsen.de.

Im Verwaltungsausschuss stellt die Verwaltung am Mittwoch vor, wie die Stadt 2026 eigene Grundstücke vermarkten will.  Außerdem entscheidet der Ausschuss über die Annahme von Spenden und Zuwendungen aus dem Zeitraum vom 10. September bis 21. Oktober sowie über die Umbuchung von Fördermitteln für die IT-Administration an den Schulen.