Meißen: Glas für die neue Sporthalle
Meißen. Der Stadtentwicklungsausschuss des Meißner Stadtrates kommt am Dienstag, 20. Oktober, um 17 Uhr im Großen Ratssitzungssaal des Rathauses am Markt 1 zusammen. Einen Tag später, am Mittwoch, 21. Oktober, tagt dort ebenfalls ab 17 Uhr der Verwaltungsausschuss. Beide Sitzungen sind öffentlich, zu Beginn gibt es jeweils eine Einwohnerfragestunde. Das geht aus dem elektronischen Meißner Amtsblatt vom 9. Oktober hervor.
Nächster Auftrag für die Dreifeldhalle
Im Stadtentwicklungsausschuss steht die Vergabe von Los 04 für die neue Dreifeldsporthalle am Gymnasium Franziskaneum auf der Tagesordnung, die Metall-Glas-Elemente. Erst am 6. Oktober war an der Ludwig-Richter-Straße der erste Spatenstich gefeiert worden. Die Stadt beziffert die Gesamtkosten auf rund 10,43 Millionen Euro. 5,8 Millionen Euro kommen aus dem Programm des Freistaates zur Verbesserung der schulischen Infrastruktur, weitere 2,79 Millionen Euro aus dem Sondervermögen „Infrastruktur und Klimaneutralität“ des Bundes. Den Rohbau hatte der Stadtrat im August für knapp 3,0 Millionen Euro an die Karl Köhler GmbH vergeben, die fest eingebauten Sportgeräte für rund 180.000 Euro an die Firma Benz. Die Halle könnte im Frühjahr 2028 fertig sein.
Hochwasserschutz an der Elbe
Außerdem soll der Ausschuss eine Stellungnahme der Stadt zum Hintergrunddokument für den Elbehauptstrom beschließen. Dahinter steckt das Hochwasserschutzkonzept für die Elbe aus dem Jahr 2004, das die Landestalsperrenverwaltung derzeit überarbeitet. Es soll künftig als Hintergrunddokument zum Hochwasserrisikomanagementplan der Elbe dienen. Der Entwurf enthält unter anderem einen Maßnahmenplan und Karten für ein hundertjährliches Hochwasser, auch für Meißen.
Es bleibt wenig Zeit bis zum Termin. Stellungnahmen nimmt die Landestalsperrenverwaltung nur noch bis zum 22. Oktober entgegen, also zwei Tage nach der Sitzung. Auch Bürger können sich bis dahin äußern, über das Beteiligungsportal des Freistaates oder per E-Mail an Beteiligung@ltv.sachsen.de.