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Hohe Auszeichnung für die Winzergenossenschaft Meißen

Sieben Personen stehen vor einer Wand mit der Aufschrift „Bundesehrenpreis“ und den Logos von DLG und Bundeslandwirtschaftsministerium; ein Mann hält eine Urkunde, ein anderer eine Medaille im Etui.
Preisverleihung in Berlin: Vertreter der Sächsischen Winzergenossenschaft Meißen mit Urkunde und Medaille zum Bundesehrenpreis in Bronze, die Medaille hält Vorstandssprecher Lutz Krüger (Dritter von links). Foto: DLG/Christian Lietzmann
Die Sächsische Winzergenossenschaft Meißen hat in Berlin die höchste Auszeichnung der deutschen Weinwirtschaft entgegengenommen. Unter allen Preisträgern ist sie ein Einzelfall.

Meißen. Die Sächsische Winzergenossenschaft Meißen ist mit dem Bundesehrenpreis 2026 in Bronze ausgezeichnet worden. Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat überreichte die Preise am Montag, 12. Oktober, bei einer Feier in Berlin an insgesamt 20 Wein- und Sekterzeuger. Die Meißner Genossenschaft ist der einzige Preisträger aus Sachsen.

„Was für eine Ehre!“, schrieb die Genossenschaft am Dienstag auf Facebook. Der Bundesehrenpreis gilt als höchste Auszeichnung für Betriebe der deutschen Weinwirtschaft. Er wird auf Empfehlung der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) vergeben und beruht auf den Gesamtergebnissen der DLG-Bundesweinprämierung, bei der Fachjurys Weine und Sekte blind verkosten. Die beiden bundesweit besten Betriebe erhalten Gold und Silber, Erzeuger mit herausragenden Leistungen in ihrem Anbaugebiet die Bronze-Stufe. Gold und den Titel „Weinerzeuger des Jahres 2026“ holte das Weingut Bärenhof aus Bad Dürkheim in der Pfalz. Urkunden und Medaillen überreichten DLG-Präsident Hubertus Paetow und Prof. Dr. Engel Friederike Arkenau, Unterabteilungsleiterin im Bundesministerium.

Ein Mann mit Medaille im Etui, ein knieender Mann mit Urkunde und eine Frau zeigen vor einem Schild der DLG-Bundesweinprämierung die Daumen nach oben.

Daumen hoch für Bronze: Vorstandssprecher Lutz Krüger (vorn) mit der Medaille zum Bundesehrenpreis nach der Verleihung in Berlin. Rechts: Kellermeisterin Natalie Weich. Foto: Sächsische Winzergenossenschaft Meißen

Die Genossenschaft will die Ehrung als Gemeinschaftsleistung verstanden wissen. „Hinter diesem Erfolg stehen viele Menschen: Unsere Winzerinnen und Winzer, die mit viel Hingabe in den Weinbergen arbeiten, und unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich täglich mit großem Engagement einbringen“, heißt es in dem Beitrag. Die 1938 gegründete Sächsische Winzergenossenschaft Meißen hat nach eigenen Angaben rund 800 Mitglieder und bewirtschaftet etwa 120 Hektar Rebfläche.