Hohe Auszeichnung für die Winzergenossenschaft Meißen
Meißen. Die Sächsische Winzergenossenschaft Meißen ist mit dem Bundesehrenpreis 2026 in Bronze ausgezeichnet worden. Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat überreichte die Preise am Montag, 12. Oktober, bei einer Feier in Berlin an insgesamt 20 Wein- und Sekterzeuger. Die Meißner Genossenschaft ist der einzige Preisträger aus Sachsen.
„Was für eine Ehre!“, schrieb die Genossenschaft am Dienstag auf Facebook. Der Bundesehrenpreis gilt als höchste Auszeichnung für Betriebe der deutschen Weinwirtschaft. Er wird auf Empfehlung der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) vergeben und beruht auf den Gesamtergebnissen der DLG-Bundesweinprämierung, bei der Fachjurys Weine und Sekte blind verkosten. Die beiden bundesweit besten Betriebe erhalten Gold und Silber, Erzeuger mit herausragenden Leistungen in ihrem Anbaugebiet die Bronze-Stufe. Gold und den Titel „Weinerzeuger des Jahres 2026“ holte das Weingut Bärenhof aus Bad Dürkheim in der Pfalz. Urkunden und Medaillen überreichten DLG-Präsident Hubertus Paetow und Prof. Dr. Engel Friederike Arkenau, Unterabteilungsleiterin im Bundesministerium.

Daumen hoch für Bronze: Vorstandssprecher Lutz Krüger (vorn) mit der Medaille zum Bundesehrenpreis nach der Verleihung in Berlin. Rechts: Kellermeisterin Natalie Weich. Foto: Sächsische Winzergenossenschaft Meißen
Die Genossenschaft will die Ehrung als Gemeinschaftsleistung verstanden wissen. „Hinter diesem Erfolg stehen viele Menschen: Unsere Winzerinnen und Winzer, die mit viel Hingabe in den Weinbergen arbeiten, und unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich täglich mit großem Engagement einbringen“, heißt es in dem Beitrag. Die 1938 gegründete Sächsische Winzergenossenschaft Meißen hat nach eigenen Angaben rund 800 Mitglieder und bewirtschaftet etwa 120 Hektar Rebfläche.