80 Jahre nach der Befreiung Leipzigs von der nationalsozialistischen Herrschaft gedenkt die Stadt mit einer Gedenkwoche diesen historischen Ereignissen. Vom 13. bis 17. April finden zahlreiche Veranstaltungen an verschiedenen Orten in der Stadt statt, um an die Befreiung durch die US-Armee zu erinnern und den Menschen in Leipzig Raum für Reflexion und Austausch zu bieten. Es sind alle Interessierten eingeladen, an dieser bedeutsamen Woche teilzunehmen. Weitere Informationen zu den Veranstaltungen sind auf www.leipzig.de/gedenken zu finden.
Am 18. April 1945 erreichten US-amerikanische Truppen der 2. und der 69. Infanteriedivision Leipzig und befreiten die Stadt von der nationalsozialistischen Herrschaft. Mit der Einrichtung der Alliierten Militärregierung und des Hauptquartiers des VII. US-Armee-Korps in der „Runden Ecke“ begann eine neue Ära für die Stadt. Die Gedenkwoche startet am Sonntag, dem 13. April, mit einem Festkonzert im Völkerschlachtdenkmal, das um 17 Uhr stattfindet. Redebeiträge von Kulturbürgermeisterin Dr. Skadi Jennicke, Dr. Anselm Hartinger, und US-Generalkonsul John R. Crosby leiten die Veranstaltung ein. Die Installation „Vom Ende des Schreckens – 80 Jahre Kriegsende in Leipzig“ wird durch Steffen Poser eröffnet. Musikalisch begleitet wird die Veranstaltung von „Alliance Brass Quintet” und „emBRASSment“.