Christiane Schenderlein, die Bundestagsabgeordnete aus Sachsen, wird im neuen Kabinett von Friedrich Merz zur Staatsministerin für Sport und Ehrenamt ernannt. Die CDU-Politikerin, wohnhaft in Taucha, ist zusammen mit Katherina Reiche eine der beiden Regierungsvertreterinnen der Partei aus Ostdeutschland.
Im Zuge der Koalitionsverhandlungen wurde das neu geschaffene Amt von Friedrich Merz initiiert. Schenderlein wird nicht als Ministerin mit eigenem Ressort, aber als hochrangige Regierungsvertreterin Teil des Bundeskanzleramtes sein. Das Ziel des neuen Staatsministeriums ist es, den Stellenwert von Sport, Ehrenamt und gesellschaftlichem Engagement in Deutschland politisch deutlich aufzuwerten.
Ursprünglich war Schenderlein auch als mögliche Kulturstaatsministerin im Gespräch, jedoch wird dieser Bereich überraschend vom Verleger Wolfram Weimer übernommen, ein Politikwissenschaftler und früherer Chefredakteur von Cicero und Die Welt.
Neben weiteren CDU-Vertretern wie Katherina Reiche als Bundesministerin für Wirtschaft und Energie sind insgesamt zwölf Minister und Staatsminister aus den Reihen der Union im Kabinett vertreten, darunter Verantwortliche für die Ressorts Digitalisierung, Gesundheit und das Außenministerium.
