Für rund 8 Millionen Euro hat die Stadt Chemnitz einen dem Verfall preisgegebenen Straßenbahn-Betriebshof in ein Kultur- und Veranstaltungsareal verwandelt. Der «Garagen-Campus» sei ein neuer Kulturort für die Stadt, der sich immer weiter entwickeln dürfe, sagte Projektmanagerin Tina Winkel. Die Räume sollen Platz für Ausstellungen, Tagungen, Workshops und Konzerte bieten, aber auch Vereinen und Kreativen als Treffpunkt dienen.
Vorgeschmack auf «#3000Garagen»-Ausstellung
Ab Mai wird hier die Ausstellung «#3000Garagen» - ein Leitprojekt im Kulturhauptstadtjahr - gezeigt. Dabei geht es um die Rolle von Garagen als verborgene Orte von Kreativität, Tüftelei und sozialem Miteinander. Einen Vorgeschmack darauf können Interessierte schon dieses Wochenende zur Eröffnung des «Garagen-Campus» erleben. Zu sehen sind einige Arbeiten des Leipziger Fotografen Christoph Busse, der seit mehr als 15 Jahren europaweit Garagen ablichtet. Gezeigt werden auch Porträts von Menschen in Chemnitzer Garagenhöfen, die die Berliner Fotografin Maria Sturm in ihrem Projekt «Mitgliederversammlung» aufgenommen hat.