Mitten im Sommer bereitet sich Sachsen erneut auf einen Advent in der Corona-Pandemie vor. Impfungen, Tests und die Erfahrung mit Hygiene- und Schutzregeln machen die Organisatoren optimistisch, dass Brauchtum und Traditionen diesmal auch gepflegt werden können. «Mein Ziel ist ganz klar, dass Weihnachtsmärkte 2021 stattfinden können», sagt Kultur- und Tourismusministerin Barbara Klepsch (CDU). Anfang der Woche hat sie mit Kommunen und privaten Veranstaltern erstmals beraten, unter welchen Bedingungen das auch bei eventuell wieder höheren Infektionszahlen möglich sein kann. Weitere Abstimmungen sollen folgen - für eine eindeutige Regelung.
Die Entwicklung der Infektionslage kann laut Klepsch natürlich niemand voraussagen. Sie hofft aber, «dass sich noch mehr Menschen impfen lassen und wir so mehr Sicherheit gewinnen». Denn das «Weihnachtsland Sachsen» sei, neben der kulturellen Bedeutung, auch ein bedeutender Tourismusfaktor, vor allem im Erzgebirge sowie in Dresden und Leipzig, sagt die Ministerin. «Der Anteil der drei Destinationen prägt mit rund 70 Prozent das sächsische Gesamtergebnis für den Dezember stark.»