Internationale Künstler und Kinder machen das Japanische Palais in Dresden wieder für neun Monate zum Ort der Zukunft. Im Fokus der 3. Kinderbiennale der Staatlichen Kunstsammlungen (SKD) stehen Visionen von Frieden, Gemeinschaft, Nachhaltigkeit und globaler Gerechtigkeit, aber auch Toleranz und Gemeinschaft. «Es ist die Frage, wie wir die Welt gestalten und zu einem besseren Ort machen können», sagte Kuratorin Anna Aulich am Donnerstag. Das Ausstellungskonzept basiert auch auf Träumen, Wünschen und Ideen von 130 Kinderbeiräten der zweiten bis sechsten Klasse aus Schulen der Elbestadt. Sie hätten sehr konkrete Vorstellungen von der Zukunft, die sie reflektierten und zudem die Sammlungen der SKD erforscht.
Der «Planet Utopia» im Barockpalais wird mit einem großen Fest am Internationalen Kindertag (Samstag) eröffnet und ist eintrittsfrei. In zehn Räumen des Gebäudes aus dem 18. Jahrhundert sind Kunstwerke installiert, die Gefühle, Empathie und Phänomene der Natur, aber ebenso gesellschaftlichen und politischen Fragen berühren. Dabei wird traditionell auch Interaktion erwartet.