14 Meter ragt die Holzskulptur von Olaf Holzapfel in die Höhe, ein Fachwerkgeflecht aus runden und eckigen Balken. «Zwei in ein ander Gewobene» hat der aus Dresden stammende Künstler seine Arbeit getauft. Auf der documenta in Kassel war er vertreten, der Biennale in Venedig. Und nun beim «Purple Path» eingebettet in die hügelige Landschaft des Erzgebirges.
Der Kunst- und Skulpturenweg ist das größte Projekt von Chemnitz als Europas Kulturhauptstadt 2025 - nun ist er offiziell eröffnet. Der «lila Weg» verbindet die Stadt mit 38 Gemeinden im Umland. Dabei treffen internationale Künstler wie Tony Cragg, Rebecca Horn, Leiko Ikemura und Richard Long auf Werke von Kunstschaffenden der Region wie Michael Morgner, Jan Kummer und Osmar Osten. Viele Arbeiten sind neu in die Region gekommen, andere waren hier schon verortet und wurden integriert. So etwa Sachsens höchstes Kunstwerk, die von Daniel Buren gestaltete Esse des Chemnitzer Heizkraftwerkes.