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Stromnetz-Sabotage: Polizei ermittelt wegen Terrorverdacht

Stromnetz-Sabotage: Polizei ermittelt wegen Terrorverdacht
Die Polizei sucht weiter nach Beweismitteln in der Nähe des Umspannwerks Preilack und des Kraftwerks Jänschwalde. / Foto: Frank Hammerschmidt/dpa
Von: DieSachsen News
Unbekannte versuchten, nahe einem Kraftwerk in Brandenburg Kurzschlüsse zu verursachen. Die Polizei ist weiter auf der Suche nach Beweismitteln.

Die Polizei ermittelt nach der Sabotage am Stromnetz in Südbrandenburg unter anderem wegen der Bildung einer terroristischen Vereinigung. Zudem werde wegen des Verdachts der Störung öffentlicher Betriebe, Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion sowie Zerstörung wichtiger Arbeitsmittel ermittelt, teilte die Polizei mit. 

«Derzeit sind Einsatzkräfte vor Ort, um den Bereich nach weiteren Beweismitteln abzusuchen», hieß es. Es komme dafür zu Sperrungen. Weitere Informationen könnten zum jetzigen Zeitpunkt nicht veröffentlicht werden, um die laufenden Ermittlungen nicht zu gefährden.

Spekulation über Zeitzünder

Am Dienstagmorgen hatten Unbekannte versucht, nahe dem Kohlekraftwerk Jänschwalde und dem Umspannwerk Preilack Kurzschlüsse zu erzeugen. Wer hinter den Angriff steckte, ist noch unklar.

Die «Bild» berichtete, dass es für den Angriff auf das Stromnetz mehr als 20 selbstgebaute Raketen gegeben habe, die mit Zeitzünder versehen gewesen sein könnten. Die Polizei bestätigte diese Informationen nicht.

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