Die verurteilte Rechtsterroristin Beate Zschäpe ist in ein Neonazi-Aussteigerprogramm aufgenommen worden. Es hätten bereits mehrere Termine stattgefunden, sagte ihr Anwalt Mathias Grasel der Deutschen Presse-Agentur. Nähere Angaben zum Programm und zur Frage, wo dieses angesiedelt ist, machte Grasel nicht. Dies sei mit Zschäpe und den Verantwortlichen des Programms so verabredet worden. Zuvor hatten mehrere Medien berichtet.
Im Jahr 2023 wollte Zschäpe bereits in ein Aussteigerprogramm des Freistaats Sachsen aufgenommen werden - ist aber abgelehnt worden. Das Gesuch wurde laut Grasel vor allem deshalb abgelehnt, weil das Ende der Haft damals noch «nicht absehbar» war.