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Studie: Unternehmen nutzen mobile Geräte im Schnitt 2 Jahre

Eine junge Frau hält ein Smartphone in der Hand. / Foto: Fabian Sommer/dpa/Illustration
Eine junge Frau hält ein Smartphone in der Hand. / Foto: Fabian Sommer/dpa/Illustration

Die Aufbereitung mobiler Geräte wie Tablet und Smartphone gewinnt für Unternehmen in Deutschland offensichtlich an Bedeutung. Nach einer am Donnerstag vorgestellten Befragung des Instituts für Management- und Wirtschaftsforschung haben 40 Prozent der Unternehmen mit 100 und mehr Beschäftigten ein sogenanntes Refurbishment-Konzept, viele weitere planen dies in den nächsten zwei Jahren einzuführen. Firmen mit einem solchen Konzept setzten häufiger bei der Neuanschaffung auch auf Geräte aus zweiter Hand.

Im Schnitt liegt die Nutzungsdauer mobiler Geräte in Unternehmen bei 25 Monaten, wie die Umfrage ergab. Der Studie zufolge könnten Firmen durch die Wiederaufbereitung nicht nur die Nutzungsdauer erhöhen, sondern auch Kosten und Ressourcen sparen. Würden ein Drittel der Geräte wieder aufbereitet, würde sich die Nutzung auf knapp 34 Monate erhöhen. Zugleich würden Unternehmen 25 Prozent an Kosten sparen ebenso wie 166 000 Tonnen CO2 im Jahr, rechnen die Experten vor. Bei einem Anteil von 50 Prozent lägen die Effekte noch höher.

Der Umfrage zufolge werden Geräte in Unternehmen ausgetauscht, wenn sie nicht mehr den technischen Anforderungen genügen, eine bestimmte Nutzungsdauer erreicht ist oder die Geräte defekt sind. Vor allem der Trend zum Homeoffice hat in den vergangenen Jahren dazu geführt, dass viele Unternehmen mehr mobile Geräte für ihre Mitarbeiter nutzen. Einer Hochrechnung des Instituts zufolge werden jährlich etwa 6,7 Millionen Firmengeräte ausgetauscht beziehungsweise entsorgt.

Für die den Angaben zufolge repräsentative Umfrage wurden 500 IT-Entscheider von Unternehmen mit Sitz in Deutschland und mindestens 100 Beschäftigten im April und Mai per Online-Interview befragt. Die Umfrage wurde vom Technologie-Händler und -Dienstleister Komsa in Auftrag gegeben. Das Unternehmen mit Sitz in Hartmannsdorf bei Chemnitz zählt mit einem Umsatz von 1,4 Milliarden Euro und 1200 Beschäftigten zu den größten Familienunternehmen in Ostdeutschland.

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