Der Freistaat will alle sächsischen Schulen bis Ende 2025 an schnelles Internet anschließen. «Für die Medienbildung an unseren Schulen muss die Hardware stimmen», sagte Kultusminister Christian Piwarz (CDU) am Montag in Dresden. Hierbei spiele die Anbindung an schnelles Internet mit Glasfaser eine entscheidende Rolle. Nur so seien etwa digitale Lerninhalte oder Hybridunterricht realisierbar.
Mit einem symbolischen Spatenstich an einer Grundschule in Niederfrohna (Landkreis Zwickau) sollen am Donnerstag die Bauarbeiten in den Landkreisen Zwickau, Nordsachsen und Erzgebirgskreis durch die Deutsche Telekom beginnen.
Bisher haben nach Angaben des Kultusministeriums 63 Schulträger mit 131 Schulen an 85 Standorten das Angebot angenommen, eine Glasfaseranbindung bis ins Schulgebäude gelegt zu bekommen. Insgesamt stehen 21,8 Millionen Euro für das Vorhaben zur Verfügung. «Mit unserer Breitbandinitiative schaffen wir moderne und zeitgemäße Lernbedingungen für alle Schülerinnen und Schüler», sagte Piwarz. Dies sei auch ein wichtiger Beitrag zur Bildungsgerechtigkeit.