Lkw-Unfall auf der A4 bei Görlitz sorgt für Stau bis Polen
Zusammenstoß auf dem Beschleunigungsstreifen
Auf der A 4 in Fahrtrichtung Dresden hat sich am Donnerstag gegen 03:45 Uhr ein schwerer Unfall mit zwei Lastwagen ereignet. Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr ein 52 Jahre alter Mann mit seinem Sattelzug vom Rastplatz „An der Neiße“ auf den Beschleunigungsstreifen, als es zur Kollision mit einem verbotswidrig abgestellten MAN mit Anhänger kam.
Der DAF-Lenker hatte den parkenden Lkw offenbar übersehen. Durch den Aufprall wurde der MAN quer auf die Fahrbahn geschoben, wodurch die Autobahn im Bereich des Grenzübergangs erheblich blockiert war.
Leichte Verletzungen und hoher Sachschaden
Beide Brummi-Fahrer erlitten bei dem Lkw-Unfall leichte Verletzungen. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 300.000 Euro geschätzt. Besonders kompliziert gestaltete sich die Bergung der Fahrzeuge und der Ladung, die mehrere Stunden in Anspruch nahm.
Für die Räumarbeiten wurde ein Kran eingesetzt. Der Verkehr wurde über eine Behelfsausfahrt des Parkplatzes umgeleitet, während sich zeitweise ein Rückstau bis in die Republik Polen bildete.
Polizei ermittelt zum Unfallhergang
Mit dem Fall befasst sich nun der Verkehrsunfalldienst. Im Mittelpunkt der Ermittlungen steht dabei, wie es zu dem Zusammenstoß zwischen den beiden Lkw kommen konnte und unter welchen Umständen der MAN im Bereich der Autobahn abgestellt war.