Sachsen hält an der geplanten Fertigstellung der Corona-Impfzentren Mitte Dezember fest, auch wenn sich Zulassung und Lieferung des Impfstoffes noch verzögern. Ab 15. Dezember solle in jedem Landkreis und jeder der drei kreisfreien Städte ein Impfzentrum arbeitsfähig sein, sagte Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) am Dienstag beim Besuch des Leipziger Zentrums auf dem Messegelände der Stadt.
Die Zentren seien «ein Stück der Hoffnung, die wir mit der Zukunft verbinden» sagte Köpping. Sachsen ist derzeit das Land mit den höchsten Infektionsraten bundesweit. Die Landesregierung hat deswegen einen harten Shutdown ab Montag angekündigt. Schulen, Kitas und viele Geschäfte müssen schließen.
«Wir wollen den Menschen nicht nur sagen, dass es nochmal ganz schwierig wird, sondern dass wir auch Hoffnung haben», sagte Köpping. Ziel sei, dass das Impfen sofort beginnen könne, wenn die Impfstoffe vom Bund geliefert würden. Die Impfungen sollen dann nach dem Plan ablaufen, den die Ständige Impfkommission (STIKO) jetzt vorgelegt hat. Demnach sollen die verletzlichen Gruppen wie Bewohner von Alten- und Pflegeheimen sowie medizinisches Personal zuerst geimpft werden.