Nach gut acht Monaten schließen in Sachsen Ende September die Impfzentren. «Wie immer, wenn man eine Aufgabe mit viel Herzblut gemacht, ist ein bisschen Wehmut dabei», sagte der Chef des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Sachsen, Rüdiger Unger, der Deutschen Presse-Agentur. Insgesamt mehr als 1000 Menschen haben in den vergangenen Monaten in den Impfzentren «unglaublich engagiert» gearbeitet - neben Ärzten und DRK-Mitarbeitern auch viele Ehrenamtliche, Mitarbeiter von Bundeswehr und Technischem Hilfswerk (THW). Zahlreiche Menschen seien aus fremden Berufen oder aus der pandemiebedingten Kurzarbeit in die Impfzentren des DRK gewechselt. «Einige von ihnen bleiben, gehen in einen sozialen Beruf», so Unger.
Die 13 Impfzentren in Sachsen waren Mitte Januar in den drei großen Städten und den zehn Landkreisen an den Start gegangen. Dresden etwa öffnete zum letzten Mal am 24. September. Die Impfzentren in Chemnitz, Treuen, Annaberg, Borna, Leipzig, Mittweida und Pirna verabreichen am 30. September die letzten Corona-Schutzimpfungen. Das DRK hat die Corona-Impfkampagne für den Freistaat koordiniert. Ab Oktober sollen die Hausärzte das Impfen hauptsächlich übernehmen - unterstützt unter anderem durch 30 mobile Teams.