In den sächsischen Impfzentren sind ab dem heutigen Freitag auch Impfungen ohne Termin möglich - zunächst mit dem Präparat von Astrazeneca. «Das Impfen ohne Termin ist eine Herausforderung», sagte eine Sprecherin in Dresden. «Wir sind auf alles eingestellt und auch für Andrang gerüstet.» Die Impfwilligen müssten damit rechnen, dass es Wartezeiten gibt. Sie geht von regional unterschiedlicher Resonanz aus. Und bis Mitte kommender Woche stehe auch erstmal nur Astrazeneca als Impfstoff zur Verfügung, da sei der Kreis ohnehin eingeschränkt auf über 40-Jährige. Ab dem 7. Juli kämen dann Biontech, Moderna und Johnson & Johnson dazu.
Das Impfen ohne Termin ist ein zusätzliches Angebot in Abhängigkeit der Kapazitäten in den Impfzentren. Vorgebuchte Termine haben Vorrang. «Es ist jetzt genügend Impfstoff da, um jedem und jeder ein Impfangebot zu machen», sagte Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD). Sie appellierte, das Angebot auch wahrzunehmen, denn jede Chance zum Impfen sollte genutzt werden. Nun könnten sich Menschen auch spontan für den schützenden Piks entscheiden. «Jede Spritze zählt.» Denn je mehr Menschen geimpft seien, «desto besser kommen wir durch den Herbst».