loading

Nachrichten werden geladen...

Bisher nur wenige Ausbrüche von Vogelgrippe

An einem Ortseingangsschild hängt ein Schild mit der Aufschrift «Geflügelpest Sperrbezirk». / Foto: Arno Burgi/dpa-Zentralbild/dpa
An einem Ortseingangsschild hängt ein Schild mit der Aufschrift «Geflügelpest Sperrbezirk». / Foto: Arno Burgi/dpa-Zentralbild/dpa

Im vergangenen Winter hat es in Sachsen nur wenige Ausbrüche von Vogelgrippe gegeben, Entwarnung will das Gesundheitsministerium trotzdem nicht geben. Bundesweit seien dieses Jahr bisher 111 Fälle von Geflügelpest gemeldet worden. Sie konzentrierten sich an der Nord- und Ostseeküste, informierte das Ministerium am Sonntag. In Sachsen habe es im März vier Nachweise bei Grau- und Wildgänsen in der Region Leipzig gegeben, weitere Verdachtsfälle würden geprüft.

Ende Februar war in Belgern-Schildau (Landkreis Nordsachsen) auch eine Geflügelhaltung betroffen. Dort seien fast alle der mehr als 40 Hühner und Enten verendet. Das Virus sei vermutlich durch Kontakt mit Wildvögeln übertragen worden. Auch Nachweise bei Säugetieren, die Wildvögel fressen, gebe es. So sei das Virus bei einem Anfang März in Bautzen tot entdeckten Fuchs nachgewiesen worden, teilte das Ministerium mit.

Gesundheitsministerin Petra Köpping appellierte an Tierhalter, sich weiterhin an erforderliche Hygienemaßnahmen zu halten und sie bei Bedarf nachzubessern. «Die Bestände sollten gegen den Kontakt mit Wildvögeln abgesichert werden.» Die Geflügelpest komme weltweit vor und werde durch Zugvögel verbreitet. «Wir können nie davon ausgehen, nicht betroffen zu sein.» Verdächtige Krankheitsanzeichen in Vogel- und Geflügelhaltungen sowie verendete Vögel müssten daher umgehend gemeldet werden.

Copyright 2024, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten