Das Fotografen-Ehepaar Ute und Werner Mahler ist mit dem Kulturpreis 2023 der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) ausgezeichnet worden. Sie seien «zwei herausragende deutsche Fotografen, die zur DDR-Zeit wie heute ihre eigene und unangepasste Sicht auf die Welt in unterschiedlichen, intensiven Fotoprojekten realisieren», sagte der DGPh-Vorsitzende Michael Biedowicz am Samstag zur Preisverleihung im Potsdamer Museum Barberini.
Ute Mahler, geboren 1949 in Berka in Thüringen, arbeitete als freiberufliche Fotografin vor allem für die legendäre DDR-Zeitschrift «Sibylle» und nach der Wende unter anderem für den «Stern». Werner Mahler, geboren 1950 in Boßdorf in Sachsen-Anhalt, arbeitete als freiberuflicher Fotograf etwa für die DDR-Zeitschriften «Für Dich» sowie für «Sibylle». Nach dem Mauerfall gründen Ute und Werner Mahler mit anderen ostdeutschen Fotografen die erfolgreiche Agentur «Ostkreuz».
Der Kulturpreis wird als höchste Auszeichnung der Deutschen Gesellschaft für Photographie jährlich vergeben. Er ist nicht dotiert. Neben einer Urkunde gibt es eine von Ewald Mataré (1887-1965) gestaltete goldgefasste optische Linse.