Alaaf und Helau! Besonders zur Karnevalszeit fliegen sie aus Umzugswagen in die Menge und sorgen für Freude bei Jung und Alt. Doch ihren Namen kennen nur die wenigsten: die Böhme Fruchtkaramellen, kurz Frukas.
Die kleinen, quadratischen Kaubonbons haben Kultstatus, doch wer sie produziert, wissen die wenigsten.«Jeder kennt es, doch keiner weiß, wie es heißt», sagt Gerrit Sachs, Geschäftsführer des Halloren-Vertriebs, der Deutschen Presse-Agentur.
Das sei eine Weile auch so gewollt gewesen, denn die Frukas seien kein Hauptprodukt des Süßwarenherstellers aus Sachsen-Anhalt. Ursprünglich wurden sie in den späten 1950er Jahren im karnevalfiebernden Nordrhein-Westfalen erfunden.
Seit den 1990er Jahren werden sie jedoch in Sachsen produziert – in der Delitzscher Schokoladenfabrik, wo etwa 20 Mitarbeiter an ihrer Herstellung beteiligt sind.