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Warum Dresdens Superblitzer "159" gerade wertlose Fotos macht

Ein olivgrüner Blitzeranhänger mit dem Kennzeichen HWI-VE 159 steht in der Dämmerung am Gehwegrand einer gepflasterten Straße. Über dem dunklen Kameraschlitz ist ein auffälliges orangefarbenes Kreuz aus Klebeband angebracht.
Zielscheibe für Vandalismus: Der Dresdner „Superblitzer“ HWI-VE 159 auf der Dresdner Straße wurde mit orangefarbenem Klebeband schachmatt gesetzt. Obwohl der Blitzeranhänger weiter auslöst, machen die Streifen die Beweisfotos wohl unbrauchbar. Foto: CdH
Der als Superblitzer bekannte Enforcement Trailer HWI-VE 159 überwacht seit Freitag die Dresdner Straße. Am Abend klebte allerdings ein oranges Kreuz über der Kameraöffnung, die Aufnahmen dürften damit unbrauchbar sein.

Dresden. Es klickt, es blitzt, und trotzdem droht wohl kein Bußgeld: Auf der Dresdner Straße hat der Superblitzer HWI-VE 159 am Freitagabend ein Auto in Richtung Klotzsche erwischt. Nur klebte da schon ein oranges Kreuz aus Klebeband über der Kameraöffnung. Der Anhänger löst also weiter aus, verwertbar dürften die Aufnahmen aber nicht sein.

Neuer Standort auf Höhe des Lindenhofs

Der Blitzeranhänger, in Dresden besser als Superblitzer "159" bekannt, hat einen neuen Platz. Seit Freitag steht er auf der Dresdner Straße, auf Höhe des Lindenhofs, und misst Tempo 30 in Fahrtrichtung Klotzsche. Gemeldet wurde der Standort am Vormittag um 11:05 Uhr. Zuvor hatte der Anhänger auf der Gamigstraße gestanden.

Ordnungsamt will die Abklebung entfernen

Das Ordnungsamt arbeitet nach eigenen Angaben daran, den Zustand zu beheben, um bald wieder brauchbare Fotos zu bekommen. Auf Tempo 30 sollten sich Autofahrer auf der Dresdner Straße also besser weiter einstellen.

Wo die anderen Dresdner Superblitzer stehen

HWI-VE 159 ist nicht der einzige Blitzeranhänger im Stadtgebiet. HWI-VE 167 steht derzeit auf der Güntzstraße, während HWI-VE 213 gerade wieder auf seinen nächsten Einsatz wartet und den Standort Tännichtstraße verlassen hat.