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Sturmhauben, Bierflaschen und Waffe: Razzia nach Gewalt-Nacht in Dresden

Mehrere blau-weiße Einsatzfahrzeuge der Polizei stehen hintereinander am Straßenrand vor einem mehrstöckigen Gebäude. Symbolbild für den Polizeieinsatz und Durchsuchungen nach Angriffen in der Dresdner Neustadt.
Razzia nach Gewaltangriffen in der Dresdner Neustadt: Einsatzkräfte der Polizei durchsuchten Wohnungen in drei Bundesländern. Sieben Tatverdächtigen wird gefährliche Körperverletzung vorgeworfen. Symbolbild: pixabay/GlauchauCity
Sie griffen zwei Gruppen an, traten auf ein Auto ein und hielten einer Frau eine Schusswaffe vor. Jetzt schlug die Polizei in drei Bundesländern gleichzeitig zu: Was Staatsanwaltschaft und LKA den sieben Verdächtigen nach den Brutalo-Attacken in der Neustadt vorwerfen.

Dresden. Nach zwei Angriffen auf Personengruppen in der Äußeren Neustadt hat die Polizei bei sieben Beschuldigten Durchsuchungen vorgenommen. Die Maßnahmen liefen am Dienstag in Sachsen, Baden-Württemberg und Mecklenburg-Vorpommern, wie Staatsanwaltschaft Dresden und Landeskriminalamt Sachsen mitteilten. Die Beschuldigten sind deutsche Staatsangehörige im Alter zwischen 20 und 35 Jahren.

Vorwurf: gemeinschaftliche gefährliche Körperverletzung

Die Behörden ermitteln unter anderem wegen des Anfangsverdachts der gemeinschaftlichen gefährlichen Körperverletzung, dazu wegen Nötigung und Sachbeschädigung. In der Nacht vom 4. auf den 5. August 2025 sollen die Beschuldigten gemeinsam mit mindestens drei weiteren, bislang unbekannten Tätern zwei Gruppen angegriffen haben, eine mit fünf, eine mit vier Personen. Vorausgegangen sei jeweils ein verbaler Streit.

Schlagstock und Schusswaffe vorgehalten

Die Angreifer sollen sich mit Sturmmasken vermummt und mit Bierflaschen nach den Geschädigten geworfen haben. Beim zweiten Vorfall hätten sie auf einen Pkw eingetreten, in den sich die Geschädigten geflüchtet hätten. Einer Frau sollen sie einen Schlagstock und eine Schusswaffe vorgehalten und sie aufgefordert haben zu verschwinden. Die Betroffenen erlitten teils leichte Prell- und Schnittverletzungen.

Am Einsatz waren nach Angaben der Behörden Beamte des Landeskriminalamts, der Bereitschaftspolizei Sachsen und der örtlich zuständigen Dienststellen beteiligt. Die Ermittlungen dauern an.