Dynamo Dresden empfängt Schalke: Wichtige DVB-Tipps für die Anreise
Dresden. Zwölf Jahre ist es her, dass Dynamo Schalke aus dem Pokal warf, am Mittwoch kommt es zur Neuauflage. Das Rudolf-Harbig-Stadion ist seit Wochen ausverkauft, Anpfiff ist um 18 Uhr, live zu sehen ist das Spiel beim Pay-TV-Anbieter Sky. Zum vollen Haus kommt der geballte Andrang an den Haltestellen, und die DVB haten dafür nach dem Spiel sieben Sonderbahnen bereit.
Früh kommen, die Tore öffnen 16 Uhr
Dynamo rät, zeitig anzureisen, sonst drohen lange Schlangen am Einlass. Die Stadiontore öffnen um 16 Uhr. Wer mit dem Auto kommt, weicht am besten auf die Park-and-Ride-Plätze am Stadtrand aus, Parkraum rund um die Lennéstraße ist am Spieltag knapp.
Ein paar Baustellen solltet ihr einplanen. Die Carolabrücke ist nach dem Abriss noch nicht wieder aufgebaut, deshalb fahren die Linien 7 und 8 über die Augustusbrücke, ohne Halt an Synagoge und Pirnaischer Platz. Wegen des Ausbaus der Königsbrücker Straße entfällt für sie zusätzlich die Louisenstraße. Und wegen Bauarbeiten an der Fetscherstraße sind die Linien 10 und 12 dort getauscht, die „10" fährt die Route der „12" und umgekehrt.
Vor dem Spiel: dichterer Takt auf der Linie 10
An einem Werktagnachmittag fährt die DVB ohnehin eng getaktet, der reguläre Fahrplan trägt den größten Teil der Anreise, zumal die Fans über den Nachmittag verteilt zum Stadion kommen. Vor dem Spiel reicht deshalb eine kleine Ergänzung, die Linie 10 fährt zwischen Fetscherplatz und Messe Dresden von 16 bis 18 Uhr im 7,5-Minuten-Takt.
Nach dem Abpfiff: Sonderbahnen in Reserve
Mit dem Schlusspfiff wollen alle zugleich los, hier liegt der Schwerpunkt der DVB. Die Linie 10 fährt zwischen Fetscherplatz und Messe erneut alle 7,5 Minuten, die Linie 13 zwischen Mickten und Prohlis ebenso. Die Linie 8 kommt alle 15 Minuten, auf den Buslinien 66 und 68 fahren ausschließlich Gelenkbusse.
Dazu stehen im Stadtgebiet sieben Sonderbahnen und drei Zusatzbusse bereit. Dispatcher vor Ort und die Leitstelle schicken sie dorthin, wo nach dem Abpfiff gerade die meisten Fahrgäste warten.
Hochrisikospiel: Was rund ums Stadion gilt
Die Partie ist als Hochrisikospiel eingestuft, das Polizeiaufgebot entsprechend groß. Die Stadt hat per Allgemeinverfügung ein Mitführverbot erlassen, das am Spieltag von 15 bis 23 Uhr im Bereich rund ums Stadion gilt und unter anderem Pyrotechnik, Messer sowie Vermummungs- und Schutzausrüstung untersagt. Welche Gegenstände betroffen sind und wo die Verbotszone verläuft, haben wir hier zusammengefasst, die vollständige Verfügung steht im Amtsblatt der Stadt.
Schalkes Anhänger reisen über den Messeparkplatz an und werden von dort mit Shuttlebussen zum Stadion gebracht. Wer mit der Bahn kommt, wird vom Hauptbahnhof aus geshuttelt.
Darum geht es sportlich
Für Dynamo ist es erst das zweite Pokalduell mit Schalke, und an das erste erinnern sich die Fans gern: Am 18. August 2014 warf der damalige Drittligist den Bundesligisten mit 2:1 aus dem Wettbewerb. Mit Rückenwind geht der Zweitligist diesmal nicht ins Spiel. Am Sonntag verlor Dynamo 0:3 beim bis dato Tabellenletzten Holstein Kiel und rutschte in der Liga auf Platz 15, selbst einen Foulelfmeter setzte Kapitän Niklas Hauptmann daneben. Trainer Thomas Stamm sieht die Favoritenrolle beim Erstligisten und gibt als Ziel aus, eine Runde weiterzukommen.
Schalke, im Sommer in die Bundesliga aufgestiegen, läuft der eigenen Form hinterher: vier Pflichtspiele ohne Sieg, zuletzt ein torloses 0:0 in Köln. Im Pokal war für den fünffachen Pokalsieger zuletzt fünfmal in Folge schon in der zweiten Runde Schluss. Das jüngste Ligaduell im Februar endete 2:2, Dynamo glich einen Doppelpack von Edin Džeko noch aus.
Schalke mit halbem Kader
Dazu kommen massive Personalsorgen. Trainer Miron Muslic fehlt fast eine komplette Elf, zuletzt kamen nach einem Zusammenprall im Köln-Spiel weitere Ausfälle dazu. Schalke will trotzdem ins Achtelfinale und setzt auf einen breiten Kader. Auf die Dresdner Kulisse freut sich Muslic, er spricht von einer „fantastischen Atmosphäre”. Die Partie leitet Schiedsrichter Wolfgang Haslberger.