Bürger entscheiden mit: So verändern die BUGA-Parks ganz Dresden
Dresden. Die künftigen Parks der Bundesgartenschau 2033 nehmen Form an. Für die geplanten Grünflächen hat der Gestaltungswettbewerb die Entwurfsphase erreicht. Die ausgewählten Landschaftsarchitekturbüros haben ihre Aufgabenstellung erhalten und arbeiten nun an Konzepten, wie die BUGA Dresden 2033 gGmbH mitteilte. Im März 2027 kürt eine Jury die Siegerentwürfe.
Vorher sollen die Dresdnerinnen und Dresdner mitreden. Ende Februar 2027 zeigt die Gesellschaft bei einem „Blickpunkt BUGA” die anonymisierten Wettbewerbsarbeiten. Besucher können ihre Einschätzungen abgeben, die dokumentiert und dem Preisgericht für seine Beratungen vorgelegt werden. Erst danach entscheidet die Jury über die Gewinner.
Das sucht der Wettbewerb
Gesucht sind Entwürfe, die bestehende Grünräume stärken, neue Wege schaffen und die Stadt besser an den Klimawandel anpassen. „Mit dem Wettbewerb wollen wir das Potential der Freiräume für die zukünftige Entwicklung Dresdens nutzen”, erklärte Marcel Timmroth, Geschäftsführer der BUGA Dresden 2033 gGmbH. Er sei gespannt auf Ideen, die Klimaanpassung, Begegnung und Erholung zusammenbrächten.
Räumlich konzentriert sich die Schau auf zwei Achsen. Die erste verbindet den geplanten Südpark am Campus der TU Dresden mit der Innenstadt. Die zweite führt die Galopprennbahn in Seidnitz, Prohlis und die Kiesseen in Leuben zusammen. Dort sollen Flächen für Erholung und Bewegung entstehen, die den Dresdnern über das BUGA-Jahr hinaus bleiben.
Beim Rückfragenkolloquium Anfang Oktober klärten die Büros offene Fragen, bei einer Begehung der Galopprennbahn in Seidnitz lernten sie das Gelände kennen. Nach der Jury-Entscheidung im März 2027 werden die Siegerentwürfe öffentlich vorgestellt. Die Bundesgartenschau selbst findet 2033 statt.