Budapester-Brücke gesperrt: Dresden gibt Überblick über Umleitungen
Dresden. Ein Abschnitt der Brücke Budapester Straße über der Ammonstraße ist seit Donnerstag, 14. Mai 2026, für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt. Grundlage der Entscheidung seien Ergebnisse einer Schallemissionsmessung sowie Probenentnahmen am Bauwerk, wie die Landeshauptstadt Dresden am Montag mitteilte. Bereits ab 8. Mai galt eine Tonnagebeschränkung auf 7,5 Tonnen – mit Ausnahme von Reise- und Linienbussen.
Unterschiedliche Regelungen je nach Fahrtrichtung und Gewicht
Für Fahrzeuge unter 7,5 Tonnen ist die Brücke stadteinwärts bis zur Abfahrt Ammonstraße nutzbar. Von dort führt die Umleitung kurz über die Ammonstraße ostwärts, dann über den Bogen an der Tunnelausfahrt Wiener Platz zurück auf die Budapester Straße. Stadtauswärts läuft die Umleitung über Wilsdruffer Straße, Freiberger Straße und Ammonstraße zur Brückenzufahrt.

Fahrzeuge über 7,5 Tonnen dürfen den gesamten Brückenzug nicht befahren. Für sie sind großräumige Umleitungen über Nürnberger, Münchner, Fritz-Löffler- und St. Petersburger Straße sowie Wiener und Ammonstraße ausgeschildert.
Buslinie 62 umgeleitet – Fußgänger und Radfahrer unbeeinträchtigt
Zu Fuß und mit dem Rad ist die Brücke in beide Richtungen weiterhin uneingeschränkt befahrbar. Die Buslinie 62 wird stadtauswärts über St. Petersburger Straße, Dr.-Külz-Ring, Wallstraße, Freiberger Straße und Ammonstraße umgeleitet. Eine weitere Anpassung der Linienführung sei laut Stadt möglich. Die Landeshauptstadt Dresden arbeite an einer Wiedernutzbarmachung der gesperrten Brückenabschnitte.