Dresden. Sightseeing in der Altstadt, eine Weinprobe auf Schloss Wackerbarth, die Porzellan-Manufaktur in Meißen und die Rückfahrt per Schiff über die Elbe. So einen Tag verkauft die Region ihren Gästen. Für genau dieses Zusammenspiel warb der Tourismusverband Dresden (TVDD) bei einem prominenten Besucher. Christoph Ploß (CDU), seit 2025 Koordinator der Bundesregierung für maritime Wirtschaft und Tourismus, war vergangene Woche in Dresden und im Elbland unterwegs. Begleitet wurde er unter anderem von Diana Maatz, der stellvertretenden TVDD-Vorsitzenden, dazu von Vertreterinnen der Dresden Marketing GmbH, des Landestourismusverbandes Sachsen und des Tourismusverbandes Elbland.
Die Stationen führten nach Radebeul und Meißen, zu Schloss Wackerbarth, der Manufaktur MEISSEN und der Sächsischen Winzergenossenschaft. Für Maatz war die Tour mehr als Sightseeing. Der Verband will Dresden und das Umland enger verzahnen. „Unsere Gäste denken nicht in Stadt- oder Landkreisgrenzen", sagt Maatz. Wer nach Dresden komme, fahre oft weiter ins Elbland, umgekehrt sei die Stadt für viele Elbland-Gäste kein selbstverständlicher Teil der Reise. Deshalb müsse die Branche stärker als eine Region denken.