Dresden. Zwischen Bundschuh- und Pfeifferhannsstraße schließt die Stadt die letzte Lücke in der Erneuerung der Nördlichen Johannstadt. Aus dem Stück der ehemaligen Blumenstraße, heute eher Rückseite von Konsum und Aldi, wird eine begrünte, verkehrsberuhigte Straße direkt neben dem Stadtteilhaus. Am Montag, 31. August, beginnen die Bauarbeiten, fertig sein soll alles bis Ende Juni 2027. Den Auftrag für Straßen-, Tief- und Landschaftsbau hat die Firma Frauenrath aus Großröhrsdorf erhalten.
Drei Abschnitte von der Anliegerstraße bis zum Stadtteilhaus
Die Straße gliedert sich in drei Teile. An der Bundschuhstraße entsteht eine Anliegerstraße mit Wendehammer, sie erschließt das Grundstück Pfotenhauerstraße 5. Der mittlere Teil wird barrierefrei gebaut. An der Pfeifferhannsstraße wird das Stadtteilhaus erschlossen, samt Fahrradbügeln. Vor dem Eingang kommt die zwölfte und letzte Stele des Projektes „Johannstadt auf Tafeln" dazu.
Wenige Stellplätze, Ersatz gibt es seit 2023
Die neue Straße bekommt nur wenige Stellplätze: sechs an der Bundschuhstraße und rund acht bis zehn am Stadtteilhaus. Der große Wegfall öffentlicher Parkplätze liegt aber schon länger zurück. Als 2023 der Bau des Stadtteilhauses begann, fielen auf dem Platz rund 120 öffentliche Stellplätze weg. Die Stadt organisierte damals Ersatz im Umfeld und sprach mit den örtlichen Wohnungsunternehmen, darunter Vonovia. Ein Beispiel, das bis heute funktioniert: Aldi lässt Anwohner nachts auf dem Parkdeck des Marktes stehen.