Stadtrundgang zur Geschichte der Prostitution in Dresden
Dresden. Zum Welttag der sexuellen Gesundheit am 4. September lädt die Stadt schon am Vortag zu einem Stadtrundgang durch die Altstadt. Unter dem Titel „Geschichte der Prostitution in Dresden" führt Stadtführerin Anneke Müller am Donnerstag, 3. September, durch die Innenstadt und erzählt, wie sich Sexarbeit über die Jahrhunderte in der Stadt abgespielt hat. Angeboten wird die Tour vom Sachgebiet Sexuelle Gesundheit im Amt für Gesundheit und Prävention.
Treffpunkt an der Kreuzkirche, Anmeldung bis 1. September
Los geht es um 17.30 Uhr an der Ecke der Kreuzkirche in Richtung Altmarkt. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, deshalb bittet die Stadt um Anmeldung bis zum 1. September per E-Mail an gesundheitsamt-prostschg@dresden.de. Die Führung ist kostenfrei.
765 Chlamydien-Fälle in Dresden im Jahr 2025
Der Welttag soll dazu anregen, über die eigene Sexualität und Gesundheit nachzudenken, auch über sexuell übertragbare Infektionen. Die Dresdner Zahlen aus dem Jahr 2025 zeigen, worum es dabei geht. Bei 765 Menschen wurden Chlamydien festgestellt, eine der häufigsten Geschlechtskrankheiten weltweit. Syphilis wurde 81-mal nachgewiesen, 35 HIV-Tests fielen positiv aus.
Matthias Stiehler, Leiter des Sachgebietes Sexuelle Gesundheit, rückt dabei nicht die Krankheit in den Vordergrund: „Sexualität hat mit Wohlbefinden zu tun, mit Lust und den eigenen Bedürfnissen. Sexualität ist immer auf Beziehung ausgerichtet und damit berührt Sexualität unsere Sehnsüchte, aber auch Erwartungen und Enttäuschungen."
Weitere Informationen gibt es unter www.dresden.de/prostschg.