Shootingstar Yan Diomande wird wie die anderen WM-Fahrer an diesem Montag zum Training und den obligatorischen Leistungstests von RB Leipzig erwartet. Dann wird auch Neu-Trainer Martín Demichelis den Ivorer erstmals sehen. Fragen zur Zukunft des von vielen Topclubs umworbenen Ivorers beantwortete der Argentinier gelassen: «Er hat hier Vertrag. Alles andere muss Marcel Schäfer klären», sagte Demichelis nach dem 1:0-Testspielsieg gegen den FC Ingolstadt. Damit änderte sich die Tonart bei den Leipzigern, die bei der Vorstellung des Nachfolgers von Ole Werner noch ein Machtwort zum Bleiben von Diomande ausgerufen hatten.
Auch PSG bemüht sich weiter um den Shootingstar, Berichten zufolge sollen sich Diomandes Berater auch mit den Parisern grundsätzlich auf die Konditionen eines Vertrags bis 2031 geeinigt haben. PSG-Boss Nasser Al-Khelaifi hat beste Kontakte zu Red-Bull-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff. Beide handelten im Januar 2025 auch den Transfer von Xavi Simons für 50 Millionen Euro von Paris nach Leipzig aus. Während der Fußball-WM in den USA hatte Diomande Druck auf seinen Club ausgeübt und gesagt: «Ich gehe natürlich davon aus, dass ich den Verein verlassen werde.»
Diomande erzielte in der vergangenen Bundesliga-Saison in 33 Liga-Einsätzen zwölf Tore und bereitete weitere neun Treffer vor. In der kommenden Saison spielt Leipzig erneut in der Champions League, was man im Club als wichtiges Argument für einen Verbleib Diomandes sieht - noch.
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