Leipzig/Lübeck. Eine außergewöhnliche Familiengeschichte hat der Leipziger Schwimmer und Trainer Ramon Klenz fortgeschrieben: Der 28-Jährige gewann den rund 14 Kilometer langen Wakenitzman von Rothenhusen nach Lübeck. Bereits sein Großvater hatte 1958 ein Wakenitzrennen gewonnen, Vater Karl-Heinz „Fiete“ Klenz folgte 1995. Heute arbeitet der ehemalige deutsche Rekordhalter als Trainer beim SSV Leutzsch und begleitet dort die nächste Generation von Nachwuchsschwimmern.
Nach 3:07:28 Stunden erreichte Ramon Klenz am 30. August als Erster das Ziel in Lübeck. Mehr als sieben Minuten betrug sein Vorsprung auf den Zweitplatzierten.
Dabei war der Sieg ursprünglich gar nicht der wichtigste Grund für seinen Start. „Ich habe das auf jeden Fall aus Nostalgie gemacht“, sagt Klenz. Bereits im Februar hatte er sich vorgenommen, den Wakenitzman zu schwimmen und sich in den folgenden Monaten insbesondere mental auf die ungewohnte Distanz vorbereitet.
Der Grund für die besondere Verbindung in den Norden liegt in seiner Familie.
