Die Armutsquote in Sachsen ist nach einem neuen Bericht des Paritätischen Gesamtverbands leicht angestiegen. Von 2024 zu 2025 stieg diese Quote im Freistaat laut dem Armutsbericht um 0,6 Prozentpunkte auf 16,7 Prozent. Somit lebt etwa jeder sechste Mensch in Sachsen in Armut.
Dabei gelten für den Verband Menschen als arm, denen weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens zur Verfügung steht. Demgegenüber spricht das Statistische Bundesamt, das die Zahlen im Februar bereits veröffentlicht hatte, im Einklang mit dem EU-Standard ab dieser Schwelle lediglich von Armutsgefährdung.
Deutschlandweit liegt die Armutsquote auf einem neuen Höchststand. Den Angaben zufolge lebten im Vorjahr 13,3 Millionen Menschen hierzulande in Armut. Damit erreiche die Armutsquote seit 2020 «einen traurigen Rekord». In keinem der vorangegangenen Jahre seien so vielen Menschen von Armut betroffen gewesen.