In Sachsen sterben immer mehr Menschen an einer Demenzerkrankung. Zwischen 2014 und 2023 hat sich die Zahl der Todesfälle mehr als verdoppelt - von rund 1.600 auf mehr als 3.300, wie aus der Antwort der Staatsregierung auf eine Kleine Anfrage der Linke-Abgeordneten Susanne Schaper hervorgeht. 2022 waren nach Angaben des Wissenschaftlichen Instituts der AOK bereits knapp 3,82 Prozent der Bevölkerung an Demenz erkrankt - deutlich mehr als im Bundesschnitt. Besonders häufig trifft die Krankheit Frauen und Menschen über 85 Jahre.
«Wer an Demenz erkrankt, verliert schleichend Erinnerungen und Fähigkeiten, bis hin zur Pflegebedürftigkeit», erklärte Schaper. Dies sei nicht nur für die Betroffenen, sondern auch für die Angehörigen sehr herausfordernd. Demenzerkrankungen seien ein wachsendes Problem, die Zahl der Betroffenen werde mit der alternden Gesellschaft weiter steigen.