Das länderübergreifende Abhörzentrum der Polizei hat inzwischen fast seine volle Personalstärke erreicht. Wie das sächsische Innenministerium auf Anfrage mitteilte, gehören dem «Gemeinsamen Kompetenz- und Dienstleistungszentrum (GKDZ)» – so der offizielle Name – derzeit 35 Personen an. Bis das Zentrum in den «Wirkbetrieb» geht, sollen es voraussichtlich 40 Beschäftigte werden.
Das Abhörzentrum solle ab dem Jahr 2027 in Betrieb gehen, teilte das Ministerium mit. Damit die Polizeien der fünf beteiligten Länder über das Zentrum abhören können, müssen sie an die Software und Infrastruktur angeschlossen werden. Das solle einzeln und nacheinander erfolgen.