Das Dokumentationszentrum zu den NSU-Verbrechen in Chemnitz hat seit der Eröffnung im Mai mehr als 13.000 Besucher gezählt und bleibt über das Kulturhauptstadtjahr hinaus erhalten. Dazu wird eine neue Trägerstruktur geschaffen. Der Freistaat habe im aktuellen Doppelhaushalt Geld für das Projekt bereitgestellt, um die Finanzierung 2026 zu sichern, teilten die Träger der Einrichtung mit.
«Das Dokumentationszentrum ist ein wichtiger Lern- und Begegnungsort, der Verantwortung und Dialog fördert», konstatierte Landtagspräsident Alexander Dierks (CDU) in einer Mitteilung. Es leiste eine wichtige Arbeit, die über die Stadt Chemnitz hinaus strahle. «Seine Weiterführung und Professionalisierung ist ein Gewinn für Chemnitz, Sachsen und der Entwicklung einer neuen Perspektive auf Erinnerung, Aufarbeitung und unsere heutige Gesellschaft.»