Knapp jeder fünfte ausländische Beschäftigte arbeitet in Sachsen in einem Beruf mit besonders großer Nachfrage an Arbeitskräften. Von insgesamt rund 154.000 ausländischen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Freistaat arbeiten knapp 28.000 in Engpassberufen, wie aus einer Antwort des Bundesarbeitsministeriums auf eine Frage der sächsischen Bundestagsabgeordneten Zada Salihovic (Linke) hervorgeht (Stichtag: 31.12.2025).
Engpassberufe sind Berufe, in denen die Nachfrage nach Arbeitskräften das Angebot übersteigt. Unter den betroffenen Berufsgruppen waren laut Daten der Bundesagentur für Arbeit in Sachsen beispielsweise viele ausländische Fachkräfte in der Gastronomie (rund 8.000), in der Krankenpflege (rund 5.100) und in der Elektrotechnik (rund 2.600) angestellt.