Kulturstiftung fördert Gastspiele sächsischer Künstler
Die Kulturstiftung Sachsen hat in diesem Jahr bereits 245 Gastspiele von Künstlerinnen und Künstlern mit insgesamt 230.000 Euro bezuschusst. Die Nachfrage konnte allerdings bei weitem nicht befriedigt werden. Schon Mitte des Jahres waren die vorhandenen Mittel voll ausgeschöpft, wie die Stiftung in Dresden bekanntgab. Die Fördersummen reichten von 400 Euro bis 4.800 Euro. «Die Gastspielförderung trägt maßgeblich dazu bei, das kulturelle Angebot in den ländlichen Regionen Sachsens zu erweitern und Kunst und Kultur auch außerhalb der großen Städte erlebbar zu machen», hieß es. 70 der geförderten Gastspiele fanden 2026 in den ländlichen Regionen des Freistaates statt. Das Spektrum reichte von Tanz- und Theaterproduktionen über Performances und Ausstellungen bis hin zu Videopräsentationen. Rund die Hälfte der insgesamt 245 Gastspiele fand außerhalb Sachsens statt. «Sie boten sächsischen Ensembles und Kunstschaffenden die Möglichkeit, ihre Arbeit einem breiteren Publikum vorzustellen, neue Spielorte zu erschließen und ihre Sichtbarkeit in Deutschland und Europa zu erhöhen», teilte die Stiftung weiter mit. Auftritte gab es beispielsweise in Trier, Hamburg und München, aber auch in Spanien, Polen und Österreich. «Die Gastspielförderung ist ein wichtiges Instrument, um insbesondere die freie Szene in Sachsen zu stärken», betonte Stiftungsdirektor Manuel Frey. Sie eröffne Künstlerinnen und Künstlern neue Auftritts- und Präsentationsmöglichkeiten. «Indem bereits erarbeitete Produktionen an weiteren Orten gezeigt werden können, fördert sie zugleich deren nachhaltige Nutzung und Wirkung über den ursprünglichen Aufführungsort hinaus», sagte Frey. Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehaltenKulturelles Angebot auf dem Lande erweitern
Sächsische Künstler sollen sich andernorts präsentieren können
Unterstützung für die freie Szene