Draußen nasskaltes Herbstwetter, drinnen mediterrane Lebensfreude: Der Leipziger Opernball hat sich am Samstagabend unter dem Motto «Kalispéra, Thessaloniki!» («Guten Abend, Thessaloniki!») in ein griechisches Gewand gehüllt und sich zugleich als Charity-Veranstaltung präsentiert. Denn die rund 2.000 Gäste feierten nicht nur eine rauschende Ballnacht, sondern spendeten auch Geld für Menschen, die es nötig haben. 140.000 Euro kamen für die Stiftung «Leipzig hilft Kindern» zusammen, teilten die Organisatoren mit. Mit dem diesjährigen Motto würdigte das Opernhaus die 42 Jahre währende Städtepartnerschaft mit der griechischen Metropole Thessaloniki. Zu den Ehrengästen zählten der griechische Botschafter Alexandros Papaioannou und Thessalonikis Bürgermeister Stelios Angeloudis. Die sächsische Regierung war durch Sozialministerin Petra Köpping (SPD), Kulturministerin Barbara Klepsch sowie Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow (beide CDU) vertreten. Schon seit 2008 steht der Ball jedes Jahr unter dem Zeichen eines wechselnden Partnerlandes. Auf sieben Bühnen wurde im festlich geschmückten Opernhaus musikalische Vielfalt geboten - von Oper bis Soul. Moderator Malte Arkona führte durch das Programm, das Gewandhausorchester spielte unter Leitung von Christoph-Mathias Mueller. Im kommenden Jahr soll der Ball am 16. Oktober über die Bühne gehen - dann dreht sich alles um die 32. Ausgabe des Spektakels. Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehaltenGriechische Ehrengäste beim Ball
Musikalische Vielfalt auf sieben Bühnen