Die sächsische Landbevölkerung bleibt wissensdurstig. Jedes Jahr nutzen rund 25.000 Menschen Bildungsangebote auf dem Land, wie die Landesdirektion Sachsen (LDS) mitteilte. Die Behörde hatte für dieses Jahr rund eine Million Euro für entsprechende Angebote bewilligt. «Bildung darf keine Frage des Wohnortes sein», betonte LDS-Präsident Béla Bélafi. «Lebenslanges Lernen muss genauso selbstverständlich im Dorf wie in der Stadt möglich sein.» Laut LDS werden vor allem Angebote zur allgemeinen Weiterbildung, zur gesellschaftlichen Teilhabe sowie zur Qualifizierung von Ehrenamtlichen und Fachkräften in ländlichen Gemeinden unterstützt. Auch neue Offerten in den Bereichen Digitalisierung, Demokratiebildung, Familienbildung und nachhaltige Regionalentwicklung seien damit realisierbar. Die ländliche Erwachsenenbildung engagiere sich seit vielen Jahren für Angebote in Wohnortnähe, hieß es. So fokussiert sich ein «PC-Kurs» auf Computerkompetenzen. Im Bereich Gesundheit gibt es etwa Kurse für gesunde Ernährung und Gymnastik. Andere Kurse tragen Titel wie «Leistungsfähigkeiten im Alltag erhalten», «Bewerbung kompakt», «Elternworkshop - Medienkompetenz» und «Familienbildung - Wege aus der Brüllfalle». Auch Umweltbildung wird großgeschrieben, etwa bei den Themen Solarenergie und Wald. Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehaltenBildungsangebote in Wohnortnähe
Gesundheit, Technik, Familien und Umwelt im Fokus