Erster Todesfall der Saison: 56-Jährige stirbt an Influenza
In Sachsen hat es den ersten Todesfall der Grippesaison gegeben. Eine 56 Jahre alte Frau aus dem Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge starb in der vergangenen Woche im Krankenhaus an ihrer Influenza-Erkrankung, wie aus dem Wochenbericht der Landesuntersuchungsanstalt (LUA) hervorgeht. Sie hatte demnach eine schwere Grunderkrankung, die chemotherapeutisch behandelt wurde. «Sächsische Zeitung» und «Leipziger Volkszeitung» berichteten. Seit Beginn der Saison am 28. September bis 18. Oktober haben sich in Sachsen laut Daten der LUA 104 Menschen in Sachsen mit Influenza infiziert. Das Niveau liegt damit leicht über der Vorsaison mit 86 Infektionen zum gleichen Zeitpunkt. Die meisten Fälle meldete bisher Leipzig (24), vor Dresden (16) und dem Landkreis Nordsachsen (14). Bei den Atemwegsinfektionskrankheiten berichtet die LUA aktuell insgesamt von einem moderaten Niveau. Unter den gemeldeten Infektionen rangiert demnach Corona mit bisher 114 Fällen vor der Influenza. Die meisten Erkrankungsfälle wurden bei älteren Erwachsenen und Senioren registriert. RSV-Infektionen kommen bisher deutlich weniger zur Meldung. In der vergangenen Grippesaison waren in Sachsen 258 Menschen an Influenza gestorben - so viele wie nie zuvor. Der bisherige Höchststand von 202 Todesfällen von 2024/2025 wurde übertroffen, obwohl es deutlich weniger Erkrankungen gab: Von Ende September 2025 bis Ende April 2026 erkrankten 28.550 Menschen an dem Virus, fast 16.000 weniger als in der Saison 2024/2025. Die Grippe-Saison dauert jeweils von der 40. Kalenderwoche bis einschließlich zur 17. Kalenderwoche des Folgejahres. Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehaltenEtwas mehr Erkrankungen als in Vorsaison
Neuer Höchststand bei Grippe-Todesfällen in 2025/2026