Viele kleine und mittlere Unternehmen in Sachsen stehen bei der Umstellung auf klimafreundlichere Produktionsprozesse noch am Anfang. Das geht aus einer Studie zu Dekarbonisierungsoptionen für die sächsische Wirtschaft hervor, die im Auftrag des Wirtschaftsministeriums erstellt wurde.
Demnach stellt die Umstellung auf CO2-freie Prozesse bis 2045 für viele Betriebe eine technische und wirtschaftliche Herausforderung dar. Während große energieintensive Industrien bereits konkrete Dekarbonisierungsfahrpläne verfolgen, bestehen im Mittelstand noch Unsicherheiten - etwa bei Technologien, Investitionen oder der Rolle von Strom, Wasserstoff und Effizienzmaßnahmen.
Wirtschaftsminister Dirk Panter (SPD) sieht darin zugleich eine Chance für die Wirtschaft. «Der klimabewusste Umbau unserer Wirtschaft ist längst kein Zukunftsthema mehr, sondern findet bereits statt», sagte Panter. Wer jetzt handele, sichere Wettbewerbsfähigkeit, Wohlstand und Arbeitsplätze.