Der ostdeutsche Energiekonzern VNG sieht sich beim Ausbau klimafreundlicher Gase mit Verzögerungen konfrontiert. Bei verstärkte Nutzung von Wasserstoff verlaufe «deutlich langsamer als politisch geplant», sagte Vorstandschef Ulf Heitmüller in Leipzig. Investitionen würden daher «konsequent auf regulatorische Verlässlichkeit und Wirtschaftlichkeit» geprüft. VNG fordert verlässliche politische Rahmenbedingungen, um Investitionen in Wasserstoff, Biogas und die nötige Infrastruktur auszulösen.
Im operativen Geschäft blieben die Zahlen des Konzerns nahezu konstant. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) lag 2025 bei 422 Millionen Euro nach 430 Millionen Euro im Vorjahr. Das Konzernergebnis sank auf 200 Millionen Euro nach 232 Millionen Euro im Jahr 2024.